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Weidestandorte

Weidestandorte sind zuallererst auch als Ökosysteme aufzufassen. Sie bilden die Grundlage einer jeden weidewirtschaftlichen Nutzung. Die Vielzahl von Standorte ist enorm: Steppen und Halbwüsten, Bergweiden und feuchte Flusslagen, Saatweiden in Futterbetrieben und landwirtschaftlich nicht nutzbare Naturschutzgebiete, Stoppelweide und Waldweide sind einige klassische Beispiele

Im folgenden werden Standorte mit ihren Standortfaktoren näher vorgestellt. Standortfaktoren lassen sich in administrative, strukturelle und ökologische Faktoren unterteilen. Zu den administrativen Faktoren gehören die politischen und eigentumsrechtlichen Bedingungen für die Nutzung des Standortes. Zu den strukturellen Faktoren gehört die Infrastruktur, die Art der Nutzung und der strukturtechnische Zustand des Standortes. Zu den ökologischen Faktoren gehören klimatische, geomorphologische, bodenkundliche Faktoren und der ökologische Zustand des Standortes (Gastó, 1993).

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